LOA LogoDer letzte Linux ohne Angst-Podcast in dieser Form, denn es geht weiter, demnächst, mit lxcast.org und einem neuen Konzept !! Zuvor blicken Pete und 2BFrank noch auf Open-Source-Ereignisse der letzten Wochen, ziehen Bilanz und werden etwas sentimental…


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Shownotes:

News

Audio Distro: IO.GNU/Linux

  • Musik-Distro mit Enlightenment als Desktop –  gewöhnungsbedürftig aber gut konfiguriert
    basiert auf Debian
  • läuft von USB, als persistent möglich mit extra Partition 
  • Softwareauswahl: immens fast alle erdenklichen Audio- und Video- Programme, Audio-Plugins, Synthesizer,  
  • für wen:  Audiofreaks, Videoschnitt-Adepten, eventuell auch  Grafikdesigner
TIP
Ein kleines Programm zum Raushören von Musik

Das wars, bis bald, Tschüss ! 

Wenn man als Musiker (ich bin Gitarrist) ein Solo oder Akkorde von einem Song raushören will, dann ist dieses Tool hier sehr hilfreich:

Es heisst “Play it Slowly” von Jonas Wagner,  und macht genau das: Man kann ein Stück mit einer frei einstellbaren Geschwindigkeit abspielen, die App korrigiert automatisch die Tonhöhe. Dann klingt der Ton etwas zittrig, aber es ist immer noch sehr gut zu hören, was Gary Moore, oder wen auch immer ihr raushören wollt, da so gespielt hat.

Play it slowly - Bildschirmfoto

Geschwindigkeit, Tonart, und ein In- und Out-Loop lassen sich einstellen

 

Es gab da so manche Stand-alone Geräte dafür, die auch ihren Preis hatten, jetzt kann man es einfach am Linux-PC tun. Probiert es aus !!

Dies ist eine Anleitung zum Betrieb der Soundblaster X-FI HD unter Linux Mint 17.2, Ubuntu 14.04, mit Linux-Kernel 3.13. Teilweise ist es auch ein Erfahrungsbericht, weil ich noch nicht alle Probleme lösen konnte.

 

Soundblaster X-Fi Foto

Die Soundblaster X-Fi HD

Die interne Soundkarte in einem Büro-PC, aber auch im Laptop, ist so ‘ne Sache. Meistens funktioniert sie für Alltagszwecke gut: externe Lautsprecher, Kopfhörer, Mikrophon anschließen.  Aber der Sound ist nicht der Hammer, und das externe Mikro bringt fröhliche Nebengeräusche mit sich, z.B. vom Lüfter.

Also habe ich Gutes gelesen über externe USB-Soundkarten, suchte ne Weile im Netz, und entschloß mich zum Kauf der Soundblaster X-FI HD. Sie hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, das ist aber für Linux eine gute Sache, denn dann wird sie in der Regel besser unterstützt, und Soundkarten veralten nicht wie Grafikkarten. Sie kostet so rund 60 Euro. Dafür gibt es ordentliche Kopfhörer- und Line-Eingänge, einen digitalen SPDIF-Eingang (für MinisDisc oder DAT-Rekorder) und einen vorverstärkten Phono-Eingang. Das Signal gibt sie über einen Cinch-LineOut-Stecker oder per optisches Signal aus.

Soundblaster Anschlüsse an der Rückseite:

Anschlüsse an der Rückseite: Phono, Line in & out, Optisches In & out

Und unter Linux ?

Nun wird es technisch: Bei Linux hat man nicht nur mit einem Soundsystem zu tun, sondern mit mehreren: ALSA, quasi das Fundament und eines der Ur-Linux-Soundsysteme, und das modernere PulseAudio, dass ALSA zum Routing benutzt (also um Signale rein- und rauszuleiten) und das gängige System auf dem Linux-Desktop ist (Diese Grundlagen sind im Ubuntuusers-Wiki gut erklärt).

Die gute Nachricht: Die Karte gibt nach dem Anschliessen gleich Töne von sich, und die Qualität ist deutlich besser als interne Soundkarten. Und wenn man bei der Soundblaster in PulseAudio-Volumecontrol als “default” ein Häkchen setzt, dann gehen auch Kopfhörerausgang und Lautstärkeregler an der externen Box. Problem: Bei jedem Neustart und nach Suspend setzt ALSA aber die interne Soundkarte als Standard.

Unter der Haube

Also müssen wir kurz in den Motorblock. Wird die Soundkarte erkannt ? Checken wir kurz im Terminal:

lsusb

Ergebnis:

Bus 005 Device 003: ID 041e:3232 Creative Technology, Ltd

Ok, da ist sie. Nützlich ist auch:

cat /proc/asound/cards 
0 [Intel          ]: HDA-Intel - HDA Intel
                      HDA Intel at 0xfdff8000 irq 45
 1 [HD             ]: USB-Audio - USB Sound Blaster HD
                      Creative Technology USB Sound Blaster HD at usb-0000:00:1a.2-1, full speed

Der erste  Eintrag ist die Interne Soundkarte. Noch mehr erfahren wir mit: 

sudo aplay -l

Ausgabe:

**** Liste der Hardware-Geräte (PLAYBACK) ****
Karte 0: Intel [HDA Intel], Gerät 0: ALC889A Analog [ALC889A Analog]
  Sub-Geräte: 0/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 0: Intel [HDA Intel], Gerät 1: ALC889A Digital [ALC889A Digital]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 0: USB Audio [USB Audio]
  Sub-Geräte: 0/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 1: USB Audio [USB Audio #1]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 2: USB Audio [USB Audio #2]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0

Hm, sie hat also drei Subdevices. Mehrere Posts im Web sagen, der analoge und der digitale Teil der Karte erscheine als separate device. Leider sagt aplay nicht mehr darüber, welche der drei digital und welcher analog ist. Und unter PulseAudio (und unter ALSA) erscheint ohnehin nur eine Karte.

USB-Soundkarte als Standard festlegen

Um die Reihenfolge zu ändern, müssen wir die Datei

/etc/modprobe.d/alsa-base.conf

verändern. Öffnet also mit einem Texteditor – nano, Gedit oder Pluma in Linux Mint – als root diese Datei.

sudo nano /etc/modprobe.d/alsa-base.conf

Achtung !! Macht jetzt erstmal eine Kopie dieser Datei, falls irgendwas schiefgeht, und nennt sie z.B. alsa-base.conf.bak.

Jetzt gibt es in der conf-Datei folgenden Abschnitt:

# Prevent abnormal drivers from grabbing index 0
options bt87x index=-2
(...)

options snd-usb-audio index=-2

Dies verhindert, dass die USB-Karte als Standard festgelegt wird. Also mit einem “#” vor der Zeile auskommentieren, dann ignoriert das System dies.
Auch die folgende Zeile auskommentieren:

# Keep snd-usb-audio from beeing loaded as first soundcard
# options snd-usb-audio index=-2

Jetzt fügen wir am Ende der Datei hinzu:

# snd-usb-audio als erste Karte, intel als 2.festlegen
options snd_usb_audio index=0
options snd_hda_intel index=1

So. Jetzt rebooten, und nun ist die USB-Soundkarte als Standard festgelegt, und der Lautstärkeregler funktioniert. Kopfhörer geht auch, nur mit dem Mikro macht die X-Fi Zicken: Es geht zwar grundsätzlich in Alsa, aber nicht in Pulseaudio. Wie man das Problem umgehen kann, dazu demnächst mehr im 2. Teil !

Es ist immer mal wieder praktisch, direkt das Signal von der Soundkarte aufnehmen zu können.

Ein einfaches Tool dafür ist MHWaveEdit.

 

Tools installieren

  •  MHWaveEdit installieren, über das Software-Center oder synaptic oder per Kommandozeile:
sudo apt-get install mhwaveedit

Dann brauchen wir noch:

  • Das Paket Pulse Audio Volume Control
sudo apt-get install pavucontrol

 

Jetzt mit ALT + F2 “pavucontrol” starten und im Reiter “Aufnahme” “Monitor of internes annalog Stereo” auswählen

Bildschirmfoto-pavucontrol

 

Im Programm MhwaveEdit dann den roten Aufnahmeknopf ganz rechts oben klicken:

Bildschirmfoto-mhWaveEdit

es erscheint ein Aufnahmefenster, dort sieht man dann den Eingangslevel

screenshot-mixer

 

Aufnehmen

Jetzt im Fenster des Browsers oder in Pulse Audio die Lautstärke anpassen – die Anzeige sollte nicht rechts an die Grenze stossen.

Dann die Quelle abspielen und im Mixerfenster “Beginne Aufnahme” klicken. Man kann auch ein Zeitlimit für die Aufnahme setzen.

 

Danach “Aufnahme anhalten” klicken und “Fertig”.

Dann abspeichern als Ogg Vorbis (Achtung: nicht das “OGG container format”, sondern weiter unten) oder MP3 oder am besten FLAC, das hat die beste Qualität.

Unten im Fenster sieht man dann die Fortschrittsanzeige mit einem weissen Balken.
Voila !

Wir sind wieder im Studio – diesmal endlich mit einem reinen Linux-Setup zum Aufnehmen, und lernen fleissig Neues über Linux und Audio; fragen uns: Was passiert mit Truecrypt? und diskutieren, was man tun sollte, wenn man jahrelang “mit heruntergelassener Hose” im Netz unterwegs war – gemeint ist: Windows ohne Antivirus-Software benutzt hat…

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Intro

 

Pete nutzt Debian Testing als sein Haupt–Linux – und diese Distribution trägt den schönen Namen “Jessie”

 

News                                  2’00

trucrypt

  Rätseln um Truecrypt

Mysteriöse Meldung auf der Truecrypt webseite: Nicht mehr sicher ? Gehackt ? Eingestellt ?

 Der Blogger Korben spekuliert unter anderem (auf französisch): Gerichtsurteil mit Schweigeverpflichtung

 Truecrypts Security-audit fand zwar Schwächen, aber bisher keine fatalen Fehler

 

 Firefox und DRM – Der Pakt mit dem Teufel?   

Mozilla Firefox nutzt künftig DRM, der Schritt ist laut Mozilla alternativlos (Der Standard)

heise.de zitiert Cory Doctorows Kritik

 

NSA: Bundesanwalt verzichtet auf Ermittlungen

Generalbundesanwalt Range: Keine Belege für massenhaftes Abschöpfen von Daten

Harsche Kritik von der Linkspartei

 

und:

Open Source Kamera vorgestellt

 

Distros                                   16’48

 

Audio-Distros: 2BFrank hat KXStudio installiert und fasst seine Eindrücke zusammen kxstudio

Audio-Workstation zur Aufnahme: Qtractor

AV Linux: Leider keine gute Erfahrung

Und: Lubuntu 14.04, die leichtgewichtige Version von Ubuntu auf dem eeePC 701, dem allerersten Netbook, installiert

Hörer-Reaktion: Einer unser Interview-Partner von der LAC 2014 erklärt uns mehr zu Linux Audio

 

 

 

Mit heruntergelassener Hose im Netz: Windows ohne Antivirus                    25’35

virus by utrescu

Was tun, wenn man jahrelang sein Windows ohne Antivirus-Sortware benutzt hat?

-> Dringend Live-CDs/DVDs zum desinfizieren:

 

C’T Desinfect

bitdefender antivirus CD

Linux Antivirus Live CD

 

Der Linux-Virenscanner: Clam AV

 

Tip: Qupzilla                                                          31’54

 

Der Browser Qupzilla benutzt qt und webkit, unter Linux wie auch als Mac-, und Windowsversion

auch als portable app für den USB-Stick

 

Tschüss!

Wir berichten diesmal von der Linux Audio Conference 2014, die Anfang Mai im Zentrum für Kunst & Medientechnologie in Karlsruhe stattfand, und die 3-4 Tage lang mit Präsentationen, Workshops, Demos, Konzerten eine Fülle an Facetten von Linux Audio gezeigt hat. Wir waren nur einen halben Tag dort, konnten aber ein paar Eindrücke gewinnnen mit den Machern von einigen Projekten sprechen.

 

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LAC

Miller Puckette stellte sein Projekt “PD” (pure data) vor.

 Shownotes

Vorneweg erklären wir kurz, wie es um Musik unter Linux steht, erklären den Begriff Latenz, den JACK audioserver unter Linux und die Möglichkeiten.

Audio-Distributionen

AV Linux

KX Studio

Tango Studio

(es gibt natürlich noch einige andere)

 

Interviews                                                       6 min.45

  • Wir sprechen mit Barbara Mindner vom Musiker-Kollektiv Chemins de traverse aus Neuchatel in der Schweiz. Barbara und Matthieu Amiguet sind die musikalischen Köpfe, sie spielen klassische Instrumente, aber auch mit Elektronik, Linux, und bieten einen erstaunlichen Mix aus Klassik, Jazz,Weltmusik – hört euch die Musik und Videos auf ihrer Seite an! Wir haben ein paar Beispiele eingebunden.
  • Technisch benutzen sie Tango Studio, Arch Linux, und Tools wie Sooperlooper und den Multieffekt rackarrack. Zumindest Mathieu setzt sich auch mit der Musik-Programmiersprache Faust (Functional AUdio STream) auseinander.

16 min 30

  • Florian Meier hat für seine Masterarbeit in Computer Engineering an der TU Hamburg den Jamberry konzipiert, eine auf dem Raspberry Pi basierende „Jambox“ übers Internet. Sein Blog ist unter blog.koalo.de.

Jamberry

 

 

 

20 min 32

chimera

Das war’s!  Kritik, Anregungen gerne unter mail ( AT ) linuxohneangst (PUNKT) net oder auf unserer Webseite linuxohneangst.net Kommentare hinterlassen !