Ex Machina: Brillianter Film über Künstliche Intelligenz

Roboter sind aller Munde, und wie sie unser Leben und unsere Arbeitswelt verändern werden. Der Film “Ex Machina” (2015) von Alex Garland ist ein fazinierender Film zum Thema Künstliche Intelligenz – und superintelligent gemacht, mit einer absolut schlüssigen visuellen Ästhethik – und das für einen unabhängig produzierten Film mit recht geringem Budget.

Der Filmtrailer:

Der junge Programmierer Caleb (gespielt vom charismatischen Domhnall Gleeson) arbeitet für die Suchmaschine “Bluebook”, die irgendwie sehr an Google erinnert, und wird in eine Art “Festung der Einsamkeit” von Bluebook-Gründer Nathan gebracht. Dort soll er an einer Testreihe teilnehmen – letzlich soll die Androidin Ava (gespielt von Alicia Vikander) dem Turing-Test unterziehen, das heisst, ob sie fähig ist, wie ein Mensch zu denken, oder vielleicht sogar Emotionen hat. Damit beginnt ein faszinierendes Vexierspiel zwischen dem jungen Programmierer und der Androidin / Künstlichen Intelligenz stets überwacht von dem genialen Multimillardär…

Für die Special Effects in dem Film hat Andrew Whitehursthat übrigens den Oscar bekommen. In einem BBC-Beitrag erklärt er sein Konzept.

Es war übrigens sogar das Regiedebüt für Alex Garland, der zuvor als Drehbuch- und Romanautor (“The Beach”) aktiv war.

Im Zeitalter der seelenlosen Blockbuster, wo man mit Rumms-Krach-Bumm-Special-Effects überschwemmt wird, ein echter Lichtblick.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *