Es ist immer mal wieder praktisch, direkt das Signal von der Soundkarte aufnehmen zu können.

Ein einfaches Tool dafür ist MHWaveEdit.

 

Tools installieren

  •  MHWaveEdit installieren, über das Software-Center oder synaptic oder per Kommandozeile:
sudo apt-get install mhwaveedit

Dann brauchen wir noch:

  • Das Paket Pulse Audio Volume Control
sudo apt-get install pavucontrol

 

Jetzt mit ALT + F2 “pavucontrol” starten und im Reiter “Aufnahme” “Monitor of internes annalog Stereo” auswählen

Bildschirmfoto-pavucontrol

 

Im Programm MhwaveEdit dann den roten Aufnahmeknopf ganz rechts oben klicken:

Bildschirmfoto-mhWaveEdit

es erscheint ein Aufnahmefenster, dort sieht man dann den Eingangslevel

screenshot-mixer

 

Aufnehmen

Jetzt im Fenster des Browsers oder in Pulse Audio die Lautstärke anpassen – die Anzeige sollte nicht rechts an die Grenze stossen.

Dann die Quelle abspielen und im Mixerfenster “Beginne Aufnahme” klicken. Man kann auch ein Zeitlimit für die Aufnahme setzen.

 

Danach “Aufnahme anhalten” klicken und “Fertig”.

Dann abspeichern als Ogg Vorbis (Achtung: nicht das “OGG container format”, sondern weiter unten) oder MP3 oder am besten FLAC, das hat die beste Qualität.

Unten im Fenster sieht man dann die Fortschrittsanzeige mit einem weissen Balken.
Voila !

Diesmal: Debian 8, verschlüsselte Android-Messenger, wir sprechen mit einem Aktivisten für Open Data, und bauen eine SSD in den Linuxrechner ein.

Download OGG
Download Mp3

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Shownotes

News

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Die UNO hatte 2011 schon den Internetzugang als Menschenrecht erklärt, jetzt legt Sonderberichterstatter David Kaye seinen Bericht vor, in dem er

Verschlüsselung als  zur Ausübung des Rechts auf Freiheit nötig erklärt, aber mit Einschränkungen

 

Studie zur Massenüberwachung: EU soll Open Seource-Tools finanzieren

 

Die EU soll wichtige Open-Source-Werkzeuge finanzieren, das sagt eine vom EU-Parlament in Auftrag gegebene Studie: Teil 1 / Teil 2

 

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Bringt Bugfixes und Interoperabilitätsfunktionen für Microsoft-Dokumentenformate.

und: LibreOffice Viewer für Android erhältlich

Steht Open Office vor dem Aus?

 

Distro: Debian 8 – Jessie

Die Mutter vieler Linux-Distros, jetzt mit dem umstrittenen systemd; Kernel-Version 3.16, also gute Unterstuetzung fuer aktuelle Hardware;

UEFI-Unterstützung stark überarbeitet; 5 Jahre  Long Term Support bis April/Mai 2020.

 

APP-Tipps

 

Android: Verschlüsselter Messenger Bleep

Bleep nutzt Distributed Hash Tables (DHT), vom BitTorrent-Protokoll bekannt, um ein verteiltes Verzeichnis aller Nutzer anzulegen, bevorzugt direkte Verbindungen statt zentrale Server.

 

Android: Verschlüsselter Messenger ChatSecure von The Guardian Project

Benutzt OTR-Verschlüsselung über das XMPP-Protokoll.

 

Bewertung von mehreren Messengern die Electronic Frontier Foundation

 

Interview: Open Knowledge Foundation und opendata.ch

 

Gespräch mit Oleg Lavrovsky von opendata.ch, den 2BFrank im Haus der elektronischen Künste in Basel getroffen hat

 

Howto: SSD im Linux-Rechner

 

Prima, um ältere Rechner auf Trab zu bringen, deutlich schneller

– BIOS-Update des Computers und

– Firmware-Update der Disk zu empfehlen

– Formatieren: ext4 MiB-Modus, keine Swap

 

Weiteres im ubuntuusers Wiki und bei Pro-Linux

 

Tip

Sophos Antivirus für Linux kostenlos verfügbar

 

Tschüss !

 

eeepc1-kl1Der Asus eeePC 701 war die Mutter aller Netbooks, und einer der ersten Rechner, der mit Linux verkauft wurden: Mit Xandros Linux: Die Hardware funktionierte gut, aber es gab nur minimale updates, und bald war das System völlig veraltet. Asus bot die folgenden Netbooks mit Windows an und ließ den eeePC als Linux-Maschine “fallen”. Aber sogar 6 Jahre später kann man ihn noch mit einem aktuellen Linux zum Laufen bringen, auch (und vor allem) wenn man eine eeePC-Windows XP-Version gekauft hat und diese nun loswerden will.

 

Problem: Nur 4 GB intern

Die interne (fest eingeschweißte) SSD hat nur 4 GB Kapazität, und die meisten aktuellen Distros brauchen mehr für eine Installation. Aber kein Problem: Wir nehmen dazu die externe SD Card.

 

Den SDCardreader flottmachen

Der SD-Kartenleser ist also gefragt. Er wurde unter den letzten Ubuntu-Versionen nicht ohne weiteres erkannt. Das läßt sich beheben: 

Wir müssen im BIOS was ändern.

F2 beim Hochfahren mehrfach drücken, und dann aus dem BIOS-Menü

“Advanced” -> “OS Installation” wählen.

Wir müssen die Option “START” ändern, diese muss auf “FINISHED” gestellt werden.

Änderungen spreichern und neu booten, jetzt müsste der Cardreader funktionieren.

 

Lubuntu 14.04 installieren

Ich empfehle eine SD-Karte von 16 GB. Da kann man dann eine root-Partition für das System, eine Swap-Partition und sogar eine separate Datenpartition anlegen. Allerdings: Booten von der externen SD ist deutlich langsamer als von der internen SSD, aber es ist noch erträglich.

Macht ein Backup von euren Daten auf dem eeePC, am besten ein Image mit Clonezilla

und dem Master Boot Record, auf dem der Bootloader sitzt.sd_card

Dann kann man Lubuntu vom Live USB-Stick starten (beim Starten ESC drücken und den USB-Stick auswählen) und von dort installieren.

Für die Partitionierung im Ubuntu Installer nutzte ich eine 16 GB SD-Karte:

  • 8 GB für / (root)
  • 6 GB für /home
  • 2 GB für swap.

Man sollte dann überlegen, wo man den Bootloader Grub installiert: Ich habe ihn auf der root-Partition der SD installiert; so kann man noch ein anderes Linux auf der internen Disk behalten und -!- man kann die externe SD auch in einem anderen Computer booten.

Dann läuft die Installation mit dem Ubuntu-Installer ohne weitere Besonderheiten durch.

 

Audio-Fixes

Um die Audio-Inputs und Outputs in den Griff zu kriegen: installiert Gnome Alsamixer (nicht den XFCE-Mixer, der will pulseaudio, und das ist zum Glück in Lubuntu nicht vorhanden).

sudo apt-get install gnome-alsamixer

Mikrofon: In LXDE ist das Mikro deaktiviert. Im Gnome Mixer kann man es wieder aktivieren.

Have fun!

 

thunderbird

Thunderbird Mail

Nach immer neuen Enthüllungen zur  Überwachung ist es Zeit, mit dem Mail-Verschlüsseln anzufangen, damit sie wirklich nur der Empfänger lesen kann – und nicht jede andere Stelle auf dem Weg der Mail.

 

Dazu brauchen wir den Email-Client Thunderbird, die Verschlüsselungs-Software GnuPG und das Thunderbird-Addon Enigmail.

Schlüssel?

Bei dieser Art Verschlüsselung (keine Panik), erzeuge ich als Nutzer ein Schlüsselpaar: Einen öffentlichen Schlüssel und einen privaten Schlüssel.

  • Den öffentlichen Schlüssel verschicke ich dann an meine Freunde etc., damit können die Mails an mich verschlüsseln.
  • Mit meinem privaten Schlüssel, den ich niemandem herausgebe, kann ich dann diese Mails entschlüsseln.

Das klingt verwirrender als es in der Praxis ist, denn Thunderbird übernimmt die Arbeit für mich.

 

GnuPG

GnuPG ist  wie gesagt die Verschlüsselungs-Software, sie ist Open-Source. Auf allen modernen Linux-Systemen sollte GnuPG installiert sein. Windows-Benutzer können sie mit dem Bündel GPG4win installieren (hier gibt es mehr dazu), Mac-User mit Mac GPG.

Die kommenden Schritte sind für alle 3 Systeme gleich.

 

Thunderbird

…ist das Mailprogramm von Mozilla, die auch Firefox machen. Unter Linux (Ubuntu, Mint) ist es meist vorinstalliert, ansonsten

für Windows und Mac OS findet man es hier.

 

Enigmail installieren

In Thunderbird auf Extras -> Add-ons gehen, rechts oben nach “Enigmail” suchen und installieren wählen.

Dann Thunderbird neu starten. Jetzt sollte es in den Menus einen Eintrag OpenPGP geben.

 

Schlüssel erzeugen und benutzen

Alles weitere ist eigentlich sehr gut in diesem Video von heise.de erklärt.

Und dann: Öffentlichen Schlüssel an alle Kontakte verschicken oder auf einen Keyserver hochladen, und verschlüsselt mailen!