Diesmal: Debian 8, verschlüsselte Android-Messenger, wir sprechen mit einem Aktivisten für Open Data, und bauen eine SSD in den Linuxrechner ein.

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Shownotes

News

 Richard SStallmann_Denmark_DTU_2007-3-31tallman: Betriebssysteme von Apple und Microsoft sind Malware

 

Für GNU-Gründer und Free Software-Mahner Stallman sind Windows und MacOS, aber auch iOS der Hauptverbreitungsweg für Malware

 

UN-Berichterstatter: Verschlüsselung nötig zur Ausübung des Rechts auf Freiheit

 

Die UNO hatte 2011 schon den Internetzugang als Menschenrecht erklärt, jetzt legt Sonderberichterstatter David Kaye seinen Bericht vor, in dem er

Verschlüsselung als  zur Ausübung des Rechts auf Freiheit nötig erklärt, aber mit Einschränkungen

 

Studie zur Massenüberwachung: EU soll Open Seource-Tools finanzieren

 

Die EU soll wichtige Open-Source-Werkzeuge finanzieren, das sagt eine vom EU-Parlament in Auftrag gegebene Studie: Teil 1 / Teil 2

 

Libre Office 4.43 ist da

Bringt Bugfixes und Interoperabilitätsfunktionen für Microsoft-Dokumentenformate.

und: LibreOffice Viewer für Android erhältlich

Steht Open Office vor dem Aus?

 

Distro: Debian 8 – Jessie

Die Mutter vieler Linux-Distros, jetzt mit dem umstrittenen systemd; Kernel-Version 3.16, also gute Unterstuetzung fuer aktuelle Hardware;

UEFI-Unterstützung stark überarbeitet; 5 Jahre  Long Term Support bis April/Mai 2020.

 

APP-Tipps

 

Android: Verschlüsselter Messenger Bleep

Bleep nutzt Distributed Hash Tables (DHT), vom BitTorrent-Protokoll bekannt, um ein verteiltes Verzeichnis aller Nutzer anzulegen, bevorzugt direkte Verbindungen statt zentrale Server.

 

Android: Verschlüsselter Messenger ChatSecure von The Guardian Project

Benutzt OTR-Verschlüsselung über das XMPP-Protokoll.

 

Bewertung von mehreren Messengern die Electronic Frontier Foundation

 

Interview: Open Knowledge Foundation und opendata.ch

 

Gespräch mit Oleg Lavrovsky von opendata.ch, den 2BFrank im Haus der elektronischen Künste in Basel getroffen hat

 

Howto: SSD im Linux-Rechner

 

Prima, um ältere Rechner auf Trab zu bringen, deutlich schneller

– BIOS-Update des Computers und

– Firmware-Update der Disk zu empfehlen

– Formatieren: ext4 MiB-Modus, keine Swap

 

Weiteres im ubuntuusers Wiki und bei Pro-Linux

 

Tip

Sophos Antivirus für Linux kostenlos verfügbar

 

Tschüss !

 

Photo of a Raspberry Pi  Wenn man Owncloud, die Alternative zu kommerziellen Cloud-Diensten wir Dropbox oder Google docs, auf dem  Raspberry Pi installieren will, gibt es zwar sehr gute Anleitungen im Netz.

Nun habe ich aber ein Skript endeckt, das verspricht, die verschiedenen Installationsschritte auf einmal zu erledigen:

OwncloudPie.

Man kann als Server zwischen Nginx und Apache auswählen, ein SSL-Zertifikat erstellen, und bestehende Owncloud-Installationen upgraden.

 

Empfehlenswert!

 

eeepc1-kl1Der Asus eeePC 701 war die Mutter aller Netbooks, und einer der ersten Rechner, der mit Linux verkauft wurden: Mit Xandros Linux: Die Hardware funktionierte gut, aber es gab nur minimale updates, und bald war das System völlig veraltet. Asus bot die folgenden Netbooks mit Windows an und ließ den eeePC als Linux-Maschine “fallen”. Aber sogar 6 Jahre später kann man ihn noch mit einem aktuellen Linux zum Laufen bringen, auch (und vor allem) wenn man eine eeePC-Windows XP-Version gekauft hat und diese nun loswerden will.

 

Problem: Nur 4 GB intern

Die interne (fest eingeschweißte) SSD hat nur 4 GB Kapazität, und die meisten aktuellen Distros brauchen mehr für eine Installation. Aber kein Problem: Wir nehmen dazu die externe SD Card.

 

Den SDCardreader flottmachen

Der SD-Kartenleser ist also gefragt. Er wurde unter den letzten Ubuntu-Versionen nicht ohne weiteres erkannt. Das läßt sich beheben: 

Wir müssen im BIOS was ändern.

F2 beim Hochfahren mehrfach drücken, und dann aus dem BIOS-Menü

“Advanced” -> “OS Installation” wählen.

Wir müssen die Option “START” ändern, diese muss auf “FINISHED” gestellt werden.

Änderungen spreichern und neu booten, jetzt müsste der Cardreader funktionieren.

 

Lubuntu 14.04 installieren

Ich empfehle eine SD-Karte von 16 GB. Da kann man dann eine root-Partition für das System, eine Swap-Partition und sogar eine separate Datenpartition anlegen. Allerdings: Booten von der externen SD ist deutlich langsamer als von der internen SSD, aber es ist noch erträglich.

Macht ein Backup von euren Daten auf dem eeePC, am besten ein Image mit Clonezilla

und dem Master Boot Record, auf dem der Bootloader sitzt.sd_card

Dann kann man Lubuntu vom Live USB-Stick starten (beim Starten ESC drücken und den USB-Stick auswählen) und von dort installieren.

Für die Partitionierung im Ubuntu Installer nutzte ich eine 16 GB SD-Karte:

  • 8 GB für / (root)
  • 6 GB für /home
  • 2 GB für swap.

Man sollte dann überlegen, wo man den Bootloader Grub installiert: Ich habe ihn auf der root-Partition der SD installiert; so kann man noch ein anderes Linux auf der internen Disk behalten und -!- man kann die externe SD auch in einem anderen Computer booten.

Dann läuft die Installation mit dem Ubuntu-Installer ohne weitere Besonderheiten durch.

 

Audio-Fixes

Um die Audio-Inputs und Outputs in den Griff zu kriegen: installiert Gnome Alsamixer (nicht den XFCE-Mixer, der will pulseaudio, und das ist zum Glück in Lubuntu nicht vorhanden).

sudo apt-get install gnome-alsamixer

Mikrofon: In LXDE ist das Mikro deaktiviert. Im Gnome Mixer kann man es wieder aktivieren.

Have fun!