Was ist ADB ?

ADB ist die Android Debug Bridge, also eine “Brücke” zur Fehlerbehebung bei Android-Handys.  So kann man sein Phone vom PC aus kontrollieren, Backups machen oder sogar eine komplett neue Android-Variante aufspielen, so genannte alternative ROMs. Zunächst schauen wir uns mal die Backup-Funktionen an.

 

ADB auf dem Linux-PC installieren:

sudo apt-get android-tools-adb

und

sudo apt-get android-tools-fastboot

Dann sollte man noch am Handy unter dem Menupunkt Entwickleroptionen

“usb debugging”  und  “adb über Netzwerk” aktivieren

(Falls die Entwickleroptionen nicht erscheinen, bitte zuerst in dem Menü “Über das Telefon” die “Build Nummer” 7 mal drücken, dann ist man Entwickler.)

 

Kann ADB mein Handy sehen?

Der Befehl

lsusb

zeigt USB-Geräte an, z.B.

Bus 002 Device 017: ID 0704:5419 Acer, Inc.

Die Ziffer vor dem zweiten Doppelpunkt ist meine handy-ID.
Diese in die Liste adb.usb.ini im Homeverzeichnis eintragen

echo 0704 >> ~/.android/adb.usb.ini

Dann mit

adb devices

anzeigen:

List of devices attached
acer
FEBE8426F6TGKVJJ    device

Volles Backup

(Achtung: Sollte man in einem eigenenem Verzeichnis machen !!!!)

adb backup -apk -shared -all - f backup.ab

 

Jetzt muss man noch auf dem Handy bestätigen, dass ABD auf es zugreift.

Dann beginnt das Backup, es dauert ne ganze Weile – bei mir so  1-2 Stunden.

 

Backup zurückspielen

Das geht mit

adb restore backup.ab

Das war’s.

 

Nur Apps sichern/installieren

Man kann mit ADB aber auch nur seine Apps sichern, und zwar so:

adb pull /data/app ./

das kann je nach  Hersteller variieren,  also probiert  /data/data, /data/app und /system/app (z. B. bei Oneplus).

 

Mithilfe von ADB kann man umgekehrt auch Apps installieren, also die .apk-Datei(en) vom Computer aufs Handy beamen:

adb install /pfad/zur/datei/anwendung.apk

Soweit, so gut !!