Es  ist  Juli   –  diesmal bringen wir: News über– Linux, Sicherheit und Spionage; einen Blick auf Linux Mint 17; und wir blicken auf die GUADEC 2014, die Gnome-Konferenz.

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Shownotes

NEWS

Raspberry Pi

Neue Version  des Raspberry Pi 

Die Verkäufe sind inzwischen über der 2.5 Millionen-Marke
Das Schicksal von Truecrypt

Der Koordinator der TrueCrypt-Audits wollte das Projekt forken mit einer Standard-Open-Source-Lizenz,

TrueCrypt-Entwickler lehnten das aber ab !

Befürchtungen, es sei unsicher, haben sich aber zunächst nicht bestätigt !!!

 

Das deutsche Sicherheitsunternehmen Sirrix will eine Nachfolger machen

Das Projekt  TrueCrypt must not die will es weiterführen

Alternativen: Vergleichstest in Linux Voice Ausgabe Nr. 1

www.linuxvoice.com

Zulucrypt

 

Spy vs. Spy

Deutsch-amerikanische Spionageaffäre weitet sich aus, ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Berlin soll die USA mit Informationen beliefert haben.

Ausserdem soll ein BND-Beamter für die CIA spioniert haben.

Deutschland weist top-CIA-Mann in der Berliner Botschaft aus;

 

 NSA überwachte  Tor-Server von deutschem  Studenten

 

Asyl für Edward Snowden? Nein. Der Petitionensauschuss des Bundestags hat Forderungen nach sicherem Aufenthalt für  ihn eine Absage erteilt.

Britischer Student muss 6 Monate in den Knast – Passwort nicht herausgegeben

 

icloak  – Kickstarter-Projekt für ein Anonymitätstool  auf einem USB-Stick

 

Distro

 

Mint 17 ist raus  – Wir haben uns Cinnamon, aber vor  allem den  MATE-Desktop  angesehen

Linux-Konferenz:

 

Die GUADEC 2014 findet in Straßburg statt, vom  26. Juli  bis 1. August –  das ist  die Gnome-User und Developer-Konferenz

Tschüss!

 

eeepc1-kl1Der Asus eeePC 701 war die Mutter aller Netbooks, und einer der ersten Rechner, der mit Linux verkauft wurden: Mit Xandros Linux: Die Hardware funktionierte gut, aber es gab nur minimale updates, und bald war das System völlig veraltet. Asus bot die folgenden Netbooks mit Windows an und ließ den eeePC als Linux-Maschine “fallen”. Aber sogar 6 Jahre später kann man ihn noch mit einem aktuellen Linux zum Laufen bringen, auch (und vor allem) wenn man eine eeePC-Windows XP-Version gekauft hat und diese nun loswerden will.

 

Problem: Nur 4 GB intern

Die interne (fest eingeschweißte) SSD hat nur 4 GB Kapazität, und die meisten aktuellen Distros brauchen mehr für eine Installation. Aber kein Problem: Wir nehmen dazu die externe SD Card.

 

Den SDCardreader flottmachen

Der SD-Kartenleser ist also gefragt. Er wurde unter den letzten Ubuntu-Versionen nicht ohne weiteres erkannt. Das läßt sich beheben: 

Wir müssen im BIOS was ändern.

F2 beim Hochfahren mehrfach drücken, und dann aus dem BIOS-Menü

“Advanced” -> “OS Installation” wählen.

Wir müssen die Option “START” ändern, diese muss auf “FINISHED” gestellt werden.

Änderungen spreichern und neu booten, jetzt müsste der Cardreader funktionieren.

 

Lubuntu 14.04 installieren

Ich empfehle eine SD-Karte von 16 GB. Da kann man dann eine root-Partition für das System, eine Swap-Partition und sogar eine separate Datenpartition anlegen. Allerdings: Booten von der externen SD ist deutlich langsamer als von der internen SSD, aber es ist noch erträglich.

Macht ein Backup von euren Daten auf dem eeePC, am besten ein Image mit Clonezilla

und dem Master Boot Record, auf dem der Bootloader sitzt.sd_card

Dann kann man Lubuntu vom Live USB-Stick starten (beim Starten ESC drücken und den USB-Stick auswählen) und von dort installieren.

Für die Partitionierung im Ubuntu Installer nutzte ich eine 16 GB SD-Karte:

  • 8 GB für / (root)
  • 6 GB für /home
  • 2 GB für swap.

Man sollte dann überlegen, wo man den Bootloader Grub installiert: Ich habe ihn auf der root-Partition der SD installiert; so kann man noch ein anderes Linux auf der internen Disk behalten und -!- man kann die externe SD auch in einem anderen Computer booten.

Dann läuft die Installation mit dem Ubuntu-Installer ohne weitere Besonderheiten durch.

 

Audio-Fixes

Um die Audio-Inputs und Outputs in den Griff zu kriegen: installiert Gnome Alsamixer (nicht den XFCE-Mixer, der will pulseaudio, und das ist zum Glück in Lubuntu nicht vorhanden).

sudo apt-get install gnome-alsamixer

Mikrofon: In LXDE ist das Mikro deaktiviert. Im Gnome Mixer kann man es wieder aktivieren.

Have fun!