Wir berichten diesmal von der Linux Audio Conference 2014, die Anfang Mai im Zentrum für Kunst & Medientechnologie in Karlsruhe stattfand, und die 3-4 Tage lang mit Präsentationen, Workshops, Demos, Konzerten eine Fülle an Facetten von Linux Audio gezeigt hat. Wir waren nur einen halben Tag dort, konnten aber ein paar Eindrücke gewinnnen mit den Machern von einigen Projekten sprechen.

 

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LAC

Miller Puckette stellte sein Projekt “PD” (pure data) vor.

 Shownotes

Vorneweg erklären wir kurz, wie es um Musik unter Linux steht, erklären den Begriff Latenz, den JACK audioserver unter Linux und die Möglichkeiten.

Audio-Distributionen

AV Linux

KX Studio

Tango Studio

(es gibt natürlich noch einige andere)

 

Interviews                                                       6 min.45

  • Wir sprechen mit Barbara Mindner vom Musiker-Kollektiv Chemins de traverse aus Neuchatel in der Schweiz. Barbara und Matthieu Amiguet sind die musikalischen Köpfe, sie spielen klassische Instrumente, aber auch mit Elektronik, Linux, und bieten einen erstaunlichen Mix aus Klassik, Jazz,Weltmusik – hört euch die Musik und Videos auf ihrer Seite an! Wir haben ein paar Beispiele eingebunden.
  • Technisch benutzen sie Tango Studio, Arch Linux, und Tools wie Sooperlooper und den Multieffekt rackarrack. Zumindest Mathieu setzt sich auch mit der Musik-Programmiersprache Faust (Functional AUdio STream) auseinander.

16 min 30

  • Florian Meier hat für seine Masterarbeit in Computer Engineering an der TU Hamburg den Jamberry konzipiert, eine auf dem Raspberry Pi basierende „Jambox“ übers Internet. Sein Blog ist unter blog.koalo.de.

Jamberry

 

 

 

20 min 32

chimera

Das war’s!  Kritik, Anregungen gerne unter mail ( AT ) linuxohneangst (PUNKT) net oder auf unserer Webseite linuxohneangst.net Kommentare hinterlassen !

 

Bild: re:publica, CC

Bild: re:publica, CC

Vom heute bis zum 8. Mai 2014 findet in Berlin die re:publica statt, die – wie die Webseite sagt – größte Konferenz der digitalen Gesellschaft Europa. Es geht um unkonventionelle technische Lösungen, Impulse aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und “eine ungezähmte Netzkultur” – im Jahr 1 nach den Snowden-Enthüllungen die umtimative Herausforderung.

Zum Auftakt der achten Ausgabe mit dem Titel “Into The Wild“ wiesen die Veranstalter auf Blogger und Bloggerinnen hin, die dafür, dass sie ihre freie Meinung geäussert haben, im Gefägnis sitzen – in China, Syrien oder Vietnam. Auch der Hinweis auf Snowden selber fehlt nicht.

Auf der Seite sind auch Links zu Petitionen zur Freilassung der Blogger, die man unterzeichnen kann.

 re.publica – Forbidden Voices: Inhaftierte BloggerInnen