Dies ist eine kurze Anleitung, wie man den HP LaserJet Pro M102a unter Ubuntu oder Linux Mint zum Laufen bringt.

Nachdem ich über Jahre schlechte Erfahrungen mit eingetrockneten Tintenstrahldruckern gemacht habe, benutzte ich seit geraumer Zeit kleinere Laserdrucker von HP, die ihre Aufgabe sehr gut erfüllen. Das Thema Drucker unter Linux, also etwa für Ubuntu oder Linux Mint, ist immer etwas schwierig, denn nicht alle Modelle sind kompatibel und nicht jeder Hersteller stellt einen Druckertreiber zur Verfügung. Einer der Hersteller, die einen -allerdings proprietären- Druckertreiber anbieten, ist Hewlett-Packard.

Wichtig: Unbedingt vor dem Kauf zuerst mal prüfen, ob der Drucker, den ihr euch ausgesucht habt, Linux-tauglich ist.

 

Openprinting

Generell schaut man am Besten erstmal in der Open Printing Database nach.  Dort haben Freiwillige ihre Erfahrungen mit einer riesigen Anzahl von Druckern unter Linux festgehalten, und wenn euer Drucker noch nicht verzeichnet ist, könnt ihr dort auch vermerken, ob und mit welchem Treiber er funktioniert.

 

HPLIP

Bei HP ist es besser, wenn man auf den Entwickler-Seiten ihres Linux-Treibers hplip nachsieht.

Mein neuer Drucker ist ein HP LaserJet Pro M102a. In der Tabelle erfahre ich, dass er von hplip voll unterstützt wird ab version 3.16.11.

Hplip ist in der Regel in den meisten Linux-Distros zu finden, aber die Version von meiner (Ubuntu 14.04) ist zu alt. Den neueren Installer findet man unter “Download” auf der Hlip-Seite. Dort gibt man seine Ubuntu- oder Linuxversion an und lädt dann runter. Der automatische Installer muss von der Kommandozeile gestartet werden und installiert dann seine neueste Version. Achtung: Dabei löscht er ältere Versionen! Bei mir funktionierte aber auch noch der bisher installierte HP-Drucker.

Dabei wird auch der HP device manager installiert und ins Startmenü eingetragen, der aber meiner Meinung nach nicht sehr nützlich ist, ausser um den Füllstand des Toners zu sehen. Nach alldem druckt nun der Laserjet ohne Probleme, ob Grafiken oder Texte.

 

 

 

LOA LogoDer letzte Linux ohne Angst-Podcast in dieser Form, denn es geht weiter, demnächst, mit lxcast.org und einem neuen Konzept !! Zuvor blicken Pete und 2BFrank noch auf Open-Source-Ereignisse der letzten Wochen, ziehen Bilanz und werden etwas sentimental…


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Shownotes:

News

Audio Distro: IO.GNU/Linux

  • Musik-Distro mit Enlightenment als Desktop –  gewöhnungsbedürftig aber gut konfiguriert
    basiert auf Debian
  • läuft von USB, als persistent möglich mit extra Partition 
  • Softwareauswahl: immens fast alle erdenklichen Audio- und Video- Programme, Audio-Plugins, Synthesizer,  
  • für wen:  Audiofreaks, Videoschnitt-Adepten, eventuell auch  Grafikdesigner
TIP
Ein kleines Programm zum Raushören von Musik

Das wars, bis bald, Tschüss ! 

Wenn man als Musiker (ich bin Gitarrist) ein Solo oder Akkorde von einem Song raushören will, dann ist dieses Tool hier sehr hilfreich:

Es heisst “Play it Slowly” von Jonas Wagner,  und macht genau das: Man kann ein Stück mit einer frei einstellbaren Geschwindigkeit abspielen, die App korrigiert automatisch die Tonhöhe. Dann klingt der Ton etwas zittrig, aber es ist immer noch sehr gut zu hören, was Gary Moore, oder wen auch immer ihr raushören wollt, da so gespielt hat.

Play it slowly - Bildschirmfoto

Geschwindigkeit, Tonart, und ein In- und Out-Loop lassen sich einstellen

 

Es gab da so manche Stand-alone Geräte dafür, die auch ihren Preis hatten, jetzt kann man es einfach am Linux-PC tun. Probiert es aus !!

Dies ist eine Anleitung zum Betrieb der Soundblaster X-FI HD unter Linux Mint 17.2, Ubuntu 14.04, mit Linux-Kernel 3.13. Teilweise ist es auch ein Erfahrungsbericht, weil ich noch nicht alle Probleme lösen konnte.

 

Soundblaster X-Fi Foto

Die Soundblaster X-Fi HD

Die interne Soundkarte in einem Büro-PC, aber auch im Laptop, ist so ‘ne Sache. Meistens funktioniert sie für Alltagszwecke gut: externe Lautsprecher, Kopfhörer, Mikrophon anschließen.  Aber der Sound ist nicht der Hammer, und das externe Mikro bringt fröhliche Nebengeräusche mit sich, z.B. vom Lüfter.

Also habe ich Gutes gelesen über externe USB-Soundkarten, suchte ne Weile im Netz, und entschloß mich zum Kauf der Soundblaster X-FI HD. Sie hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, das ist aber für Linux eine gute Sache, denn dann wird sie in der Regel besser unterstützt, und Soundkarten veralten nicht wie Grafikkarten. Sie kostet so rund 60 Euro. Dafür gibt es ordentliche Kopfhörer- und Line-Eingänge, einen digitalen SPDIF-Eingang (für MinisDisc oder DAT-Rekorder) und einen vorverstärkten Phono-Eingang. Das Signal gibt sie über einen Cinch-LineOut-Stecker oder per optisches Signal aus.

Soundblaster Anschlüsse an der Rückseite:

Anschlüsse an der Rückseite: Phono, Line in & out, Optisches In & out

Und unter Linux ?

Nun wird es technisch: Bei Linux hat man nicht nur mit einem Soundsystem zu tun, sondern mit mehreren: ALSA, quasi das Fundament und eines der Ur-Linux-Soundsysteme, und das modernere PulseAudio, dass ALSA zum Routing benutzt (also um Signale rein- und rauszuleiten) und das gängige System auf dem Linux-Desktop ist (Diese Grundlagen sind im Ubuntuusers-Wiki gut erklärt).

Die gute Nachricht: Die Karte gibt nach dem Anschliessen gleich Töne von sich, und die Qualität ist deutlich besser als interne Soundkarten. Und wenn man bei der Soundblaster in PulseAudio-Volumecontrol als “default” ein Häkchen setzt, dann gehen auch Kopfhörerausgang und Lautstärkeregler an der externen Box. Problem: Bei jedem Neustart und nach Suspend setzt ALSA aber die interne Soundkarte als Standard.

Unter der Haube

Also müssen wir kurz in den Motorblock. Wird die Soundkarte erkannt ? Checken wir kurz im Terminal:

lsusb

Ergebnis:

Bus 005 Device 003: ID 041e:3232 Creative Technology, Ltd

Ok, da ist sie. Nützlich ist auch:

cat /proc/asound/cards 
0 [Intel          ]: HDA-Intel - HDA Intel
                      HDA Intel at 0xfdff8000 irq 45
 1 [HD             ]: USB-Audio - USB Sound Blaster HD
                      Creative Technology USB Sound Blaster HD at usb-0000:00:1a.2-1, full speed

Der erste  Eintrag ist die Interne Soundkarte. Noch mehr erfahren wir mit: 

sudo aplay -l

Ausgabe:

**** Liste der Hardware-Geräte (PLAYBACK) ****
Karte 0: Intel [HDA Intel], Gerät 0: ALC889A Analog [ALC889A Analog]
  Sub-Geräte: 0/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 0: Intel [HDA Intel], Gerät 1: ALC889A Digital [ALC889A Digital]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 0: USB Audio [USB Audio]
  Sub-Geräte: 0/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 1: USB Audio [USB Audio #1]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0
Karte 1: HD [USB Sound Blaster HD], Gerät 2: USB Audio [USB Audio #2]
  Sub-Geräte: 1/1
  Sub-Gerät #0: subdevice #0

Hm, sie hat also drei Subdevices. Mehrere Posts im Web sagen, der analoge und der digitale Teil der Karte erscheine als separate device. Leider sagt aplay nicht mehr darüber, welche der drei digital und welcher analog ist. Und unter PulseAudio (und unter ALSA) erscheint ohnehin nur eine Karte.

USB-Soundkarte als Standard festlegen

Um die Reihenfolge zu ändern, müssen wir die Datei

/etc/modprobe.d/alsa-base.conf

verändern. Öffnet also mit einem Texteditor – nano, Gedit oder Pluma in Linux Mint – als root diese Datei.

sudo nano /etc/modprobe.d/alsa-base.conf

Achtung !! Macht jetzt erstmal eine Kopie dieser Datei, falls irgendwas schiefgeht, und nennt sie z.B. alsa-base.conf.bak.

Jetzt gibt es in der conf-Datei folgenden Abschnitt:

# Prevent abnormal drivers from grabbing index 0
options bt87x index=-2
(...)

options snd-usb-audio index=-2

Dies verhindert, dass die USB-Karte als Standard festgelegt wird. Also mit einem “#” vor der Zeile auskommentieren, dann ignoriert das System dies.
Auch die folgende Zeile auskommentieren:

# Keep snd-usb-audio from beeing loaded as first soundcard
# options snd-usb-audio index=-2

Jetzt fügen wir am Ende der Datei hinzu:

# snd-usb-audio als erste Karte, intel als 2.festlegen
options snd_usb_audio index=0
options snd_hda_intel index=1

So. Jetzt rebooten, und nun ist die USB-Soundkarte als Standard festgelegt, und der Lautstärkeregler funktioniert. Kopfhörer geht auch, nur mit dem Mikro macht die X-Fi Zicken: Es geht zwar grundsätzlich in Alsa, aber nicht in Pulseaudio. Wie man das Problem umgehen kann, dazu demnächst mehr im 2. Teil !

Als Teil des weltweiten “March for Science” haben sich auch in Straßburg zahlreiche Menschen aufgemacht, um für die Freiheit der Forschung und gegen die Art, wie Donald Trump gegen Klimawandel-Forschung vorgeht, auf die Straße zu gehen. Laut den Veranstaltern haben am 22. April weltweit mehr als eine Million Menschen in mehr als 600 Städten teilgenommen!!

Pulse of Europe ist eine Bewegung für europäische Werte, die Anfang des Jahres in Frankfurt mit Demos begann und sich dann in andere deutsche Städte ausgebreitet hat. Auch in Straßburg gibt es solche Demos, und so gab es im April ein Treffen von Pulse-Gruppen u.a. aus Mannheim, Offenburg und Heidelberg mit den Straßburgern, symbolisch an der Fussgängerbrücke über den Rhein zwischen Straßburg und Kehl. Mindestens 500, laut POE sogar um die tausend Menschen haben daran teilgenommen, um ihr Engament für ein geeintes Europa zu zeigen – und den Anti-Europäern eine Absage zu erteilen.  Hier also ein paar Eindrücke. Die regelmäßigen Demos gehen übrigens weiter, mehr dazu findet ihr hier.

Wieder einmal waren wir auf der FOSEM, dem Mekka der Free Software und Open-Source-Adepten, und haben ein paar Interviews mitgebracht. Dazu News aus der Welt der FOSS und der Aluhüte.

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Shownotes

Links zu den News:

Meistgebrauchte deutsche Passwörter 

 

CyanogenMod ist tot, lang lebe Lineage OS!

LineageOS Logo


Europäischer Gerichtshof definiert hohe Hürden für Vorratsdatenspeicherung                                                                                                                           

Verschlüsselungssoftware VeraCrypt: Unabhängige Überprüfung abgeschlossen

VeraCrypt hat die meisten bislang erkannten Sicherheitslücken von TrueCrypt ausgebessert.

 

 

33. Chaos Communcation Congress

Ausgewählte Videos von Dezember habe ich in diesem Eintrag zusammengestellt
Hacker und Cybersicherheitsspezialisten bilden “Security without Borders”,  um Menschenrechtlern und Journalisten zu helfen, sich sicher im Netz zu bewegen

 

 

EFF bietet Browsertest  an

 

 FOSDEM 2017 in Brüssel 

Ein paar Interviews mit:

 Jonathan Riddell

Fosdem Vortrag

Fosdem: Der Grosse Saal an der ULB

Jonathan Riddell von KDE Neon  
… und der Test vom neuen KDE Slimbook
 Satellite boards

Die persönliche Cloud ohne Google

Das wars !
Kritik, Kommentare und Anregungen bitte hier unten in den Kommentaren.
Tschüss ! 

Die 2017-Ausgabe des Free and Open Source European Developer Meeting in Brüssel, dem europäischen FOSS-Treffen schlechthin, tausende Geeks, Vorträge, Projekte. Ein paar Eindrücke.

 

 

Es ist die alljährliche Messe für Nerds, Alu-Hüte, Netzpolitikern und Aktivisten für Freiheit und Privatsphäre im Netz: Der Chaos Communication Congress in Hamburg, dieses Jahr unter dem Motto “Works for Me”. Der Titel ist eine Anspielung darauf, dass Firmen gerne diverse “vernetzten” Geräte auf den Markt werfen – und sie dann kaum oder nie wieder updaten.

 

Foto vom CCC 2015

Foto vom CCC 2015

Der grandios organisierte Kongreß schneidet auch alle Talks mit und stellt sie dann ins Netz:

Auf der offiziellen Media-Seite des 33C3 könnt ihr jede Menge interessante Vorträge vom 33C3 nachhören und – sehen.

 

Eine Auswahl von spannenden Vorträgen:

Bonsai Kitten waren mir lieber – Rechte Falschmeldungen in sozialen Netzwerken

dazu interessant: http://hoaxmap.org/

The Untold Story of Edward Snowden’s Escape from Hong Kong

Flüchtlinge halfen Snowden, sich zu verstecken, und sind jetzt in sehr prekärer Lage

Die Sprache der Populisten

sehr schöne Analyse von AfD bis Seehofer

State of Internet Censorship 2016

The Fight for Encryption in 2016 

Was ist sie noch wert nach Apple vs. FBI ?

Where in the World Is Carmen Sandiego?

Hinter diesem alten Game-Titel verbirgt sich ein Hacking von Flugbuchungssystemen, die heute noch so sicher sind wie in den 80ern….

 

Wir sorgen uns über Hacks, vor allem den doppelten bei Yahoo, BotNet-Attacken, aber auch über connected Puppen, die die lieben Kleinen gleichmal ausspionieren können…

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Shownotes

Da sind wir wieder! Diesmal geht es erst gegen Schluss um Linux, ansonsten viel um Hacks und die Sicherheit im Internet 2016. Zum Einstieg reden wir kurz über Peets neues Fairphone und selbstfahrende Autos.

Schon wieder ein Yahoo-Hack (der zugegeben wird)

Unbekannte haben im August 2013 mehr als eine Milliarde Konten des Anbieters Yahoo gehackt. Geklaut wurden Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, und Passwort-Hashes (MD5), schreibt Heise.de. Dahinter soll laut Yahoo ein “state-sponsored actor” stehen – Genaueres gab es zunächst nicht.
Testen, ob man gehackt worden ist:  https://haveibeenpwned.com/
Hacker

So sieht er aus, der Hacker. (Bild von MakeHackVoid/devdsp (CC-BY)

Telekom-Router-Hack

Spiegel Netzwelt: Wie kann man seinen Router schützen ?

Oktober: DDoS-Attacke aus dem Botnet

Alles Wichtige dazu im Chaosradio Podcast 228 

Leaks und Tricks im US-Wahlkampf 

Wikileaks veröffentlichte Hillary Clintons Emails
mit Hilfe ein Firma namens Cambridge Analytica, sie behauptet, extrem gezielt Wählergruppen rauspicken zu können, und mittels Facebook-Posts und Likes deren  Persönlichkeit und Vorlieben zu bestimmen. Die Listen wurden dann  in Facebook benutzt und genau geguckt, wie man den Ziel-Wählern auf Facebook gezielt Werbung schicken kann. Das sagen jedenfalls die Firmenchefs !! Experten bezweifeln das als  Hype.

Treffen der Chefs der Silicon-Valley-Firmen mit Trump, nachdem die nach seiner Wahl erhebliche Bedenken hatten

Andere News 

EU-Parlament: Finanzierung von freier Software
Das war’s !, 
Kritik, Kommentare und Anregungen bitte unten in den Kommentaren.
Tschüss !